Ziele des Projektes

Thema: Biodiversität und Schalenwildmanagement in Wirtschaftswäldern

 

Ziel 1 Erfassen und Bewerten des Zustandes der Vegetation mit und ohne Schalenwildeinfluss auf unterschiedlichen Standorten Deutschlands

 

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Aufnahme der bodennahen Vegetation
Foto: Stefan Schneider

 

Detail: Welche Auswirkungen hat Schalenwild in 4 verschiedenen Höhenentwicklungsstufen der Pflanzen (0-20, 21-50, 51-150 und > 150 cm) auf krautige und holzige Vegetation. Welche Konsequenzen hat das auf die Artenzahl, Deckungsgrad, Biomasseproduktion – auf die Biodiversität der Flora?

 

Ziel 2 Wirkung unterschiedlicher Jagdregime und Deckungsstrukturen auf das Verhalten des Wildes

 

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Aufnahmen der Deckungsverhältnisse

Foto: Gangolf Rammo

 

Detail: Welche Auswirkungen haben konstant hohe, bzw. konstant geringe Wilddichten und langsam abnehmende Wilddichten auf die Vegetation. Ändert sich das Verhalten des Wildes in Abhängigkeit unterschiedlicher Deckungsverhältnisse und ist ein Zusammenhang zu dem Einfluss auf die Vegetation ableitbar?

 

Ziel 3 Auswirkungen unterschiedlich gemischter Waldsituationen auf Waldstabilität und Bereitstellung einiger Ökosystemleistungen

Es wird untersucht, welche Auswirkungen unterschiedliche Laub-Nadelholz-Anteile auf Grundwasserspende und CO2-Bindung haben. Außerdem wird simuliert, wie sich Waldstrukturmerkmale wie Baumartenvielfalt, horizontale und vertikale Heterogenität auf die Waldstabilität auswirken.

 

Ziel 4  Objektivierung der Entscheidungsgrundlagen für die Höhe des Schalenwildabschusses

Entscheidungsgrundlage für die Höhe des Schalenwildabschusses ist bisher die Stückzahl Wild/je 100 ha. Wild ist nicht zählbar. Entscheidend für den Erfolg des Waldumbaus im Klimawandel ist der Zustand der Vegetation. Daher wird das Waldziel des Eigentümers mit dem tatsächlichen IST-Zustand der krautigen und holzigen Vegetation verglichen und durch den Eigentümer dann bewertet.

 

Ziel 5 Verbesserung der Kommunikation zwischen Waldbesitz und Jagd im Interesse zielorientierten gemeinsamen Handelns

Das Bewusstsein der im und für Wald agierenden Gruppen über die Möglichkeiten ihres Zusammenwirkens für ein intaktes Ökosystem soll geweckt werden.

Durch geeignete Kommunikationsverfahren werden die Menschen in die sachlichen Zusammenhänge integriert und zu verantwortungsbewusstem zielorientiertem Handeln motiviert.



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